Seit etwa 2010 hat fast jedes Neufahrzeug Start-Stopp. Dieses System verlangt der Batterie etwas völlig anderes ab, deshalb gibt es zwei Spezialtypen: EFB und AGM.
Was Start-Stopp mit der Batterie macht
Ein Auto ohne Start-Stopp startet zwei- bis viermal pro Fahrt. Mit Start-Stopp startet es an jeder Ampel neu: schnell dreißig bis fünfzig Mal. Zusätzlich laufen Radio, Klima und Licht bei stehendem Motor weiter.
EFB: die Einstiegsvariante
EFB steht für Enhanced Flooded Battery — im Kern eine Nassbatterie, aber mit verstärkten Platten und einem zusätzlichen Vlies. Sie verträgt etwa doppelt so viele Zyklen wie eine normale Batterie.
AGM: für die schwereren Systeme
AGM steht für Absorbent Glass Mat: Die Säure ist in Glasvliesmatten gebunden. Das macht die Batterie auslaufsicher, rüttelfest und deutlich zyklenfester. AGM ist Pflicht, sobald das Fahrzeug rekuperiert.
Die Regel
EFB darf durch AGM ersetzt werden. AGM nicht durch EFB.
Und die Registrierung
Bei fast allen Start-Stopp-Fahrzeugen muss die neue Batterie im Bordcomputer angemeldet werden — mit richtigem Typ und richtiger Kapazität.
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